• Ultimate Frisbee beim ASV Köln

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Donnerstag, 09 Juni 2016

Disc Days Cologne: Frisbee-Jubiläum auf den Stadionvorwiesen

Wie in den vergangenen Jahren werden zum großen Ultimate Frisbee-Turnier in Köln-Müngersdorf 16 Frauen- und 16 Männer-Teams erwartet. Das Ziel des Teamsports ist, die Frisbee jeweils in der gegnerischen Endzone zu fangen, um dadurch mehr Punkte als der Gegner zu erzielen.

Mit dabei sind die Titelverteidiger der Männer “Wall City” (TiB 1848 Berlin), die dreimaligen Sieger “Die 7 Schwaben” (TSF Ditzingen, 2008, 2009 und 2014) sowie die zweimaligen Sieger „Heidees“ (TV Eppelheim, 2012 und 2013) und die gastgebenden „Frühsport 0,2“ (ASV Köln, Sieger 2007 und 2011). Dank der guten Kooperation zwischen dem ASV Köln und dem Sportamt der Stadt Köln kann das Turnier bereits zum zehnten Mal in Folge auf den Stadionvorwiesen stattfinden.

Auf Frauenseite sind die Titelverteidigerinnen des belgischen Frauen-Nationalteams in diesem Jahr leider nicht mit dabei. Dagegen sind am Start die Siegerinnen aus den Jahren 2012 und 2013, die deutschen U20 Frauen und die „Frankas“ (Spvgg. Franken). Zu den weiteren Finalkandidatinnen dürften die deutschen Topteams „Frizzly Bears“ (DJK Westwacht Aachen), „Heidees“, „JinX“ (TiB 1848 Berlin), „Mainzelmädchen“ (Feldrenner Discsport Mainz) sowie die gastgebenden „U de Cologne“ (ASV Köln) gehören.

Neben zahlreichen weiteren deutschen Erstligateams bei den Männern kommen auch 7 Teams aus dem Ausland nach Köln: aus Tschechien, Österreich, der Schweiz, Spanien, Belgien und Irland. Am Samstagabend findet noch ein Schaukampf im historisch ältesten Frisbeesport „Guts“ statt. In den vergangenen Jahren seit 2011 wurde bei den DDC jeweils ein Guts-Turnier durchgeführt. Fünf gegen fünf Spieler stehen 14 Meter entfernt und werfen sich mit einer kleineren, roten, weichen Scheibe so fest wie möglich zu. Wer nicht fängt oder verwirft, erhält einen Strafpunkt.

Besonderheiten des Sports Ultimate Frisbee, bei dem 7 gegen 7 mit vielen Auswechselspielern antreten, sind: Wer fängt, bleibt stehen und setzt ein Standbein, alle anderen dürfen sich frei bewegen. Auf den Pfiff eines Schiris müssen die Zuschauer vergeblich warten. Die Spielerinnen und Spieler regulieren strittige Situationen selbst gemäß einem Fairplay-Ehrenkodex, der in den Regeln als „Spirit of the Game“ verankert ist.

Die Spiele laufen am Samstag von 09:30 bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 09:00 bis 14:00 Uhr, anschließend finden am Sonntag auch auf den Stadionvorwiesen die beiden Finalspiele statt. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter http://www.fruehsport02.de/ und auf der Facebook-Seite. (Jörg Benner)