Geschichte

Die Rugby-Abteilung wurde als die zweitälteste Abteilung des ASV Köln am 1. März 1951 von Egon Paulmann mit der Unterstützung der damaligen Vorstandsmitglieder Peter Paul Sures und Joseph Heinrich Fischenich gegründet. Erste Erfahrungen sammelten die Rugbyspieler des ASV Köln bei Freundschaftsspielen gegen britische Militärmannschaften aus der Region Niederrhein und Westfalen, sowie gegen Vereine aus dem benachbarten Belgien. Erstmals im Jahre 1953 nahm der ASV Köln dann an Deutschen Rugby-Meisterschaften teil und ist seitdem in den regulären Spielverkehr des Deutschen Rugby Verbandes (DRV) integriert.

Unter dem wohl seit jeher gültigen Motto der Domstädter „Hart, aber herzlich“ trugen über 600 aktive Spieler aus allen Teilen der Welt das bordeaux-rot / weiße Rugby Trikot des ASV Köln. Kaum zu glauben, aber wahr – auch der große Schlagerstar Howard Carpendale lief Anfang der Siebziger Jahre im traditionellen ASV Trikot auf das Rugbyfeld.

Die ursprünglich kleine Rugbygemeinde im ASV Köln freute sich im Laufe der Jahre über stetigen Zuwachs ihrer Mitglieder und verfügt aktuell über 3 Herren-Mannschaften, einem Frauen-Team, der Jugend- und Schülerabteilung (im Alter von 5 bis 18 Jahre) sowie den Minis.

Nicht zu vergessen natürlich auch die etwas betagteren Damen und Herren, die ihren geliebten Sport weiter aktiv betreiben und dabei in den Teams Ahl Säck bzw. Ahl Föttche viel Spaß haben und vermitteln.

Seit dem Sommer 2004 trägt der ASV Köln seine Heimspiele im Rugby Park Köln (Luxemburgerstr. / Ecke Militärring) aus. Die städtische Sportanlage wurde mit der freundlichen Unterstützung des Ratsmitgliedes Dr. Martin Schoser ( CDU ) von der Stadt Köln langfristig (für 25 Jahre) an den ASV Köln vermietet. In diesem Rahmen erfolgte auch die offizielle Umbenennung der Anlage in „Kölner Rugby Park“.

Natürlich sind die Rugbysportler mächtig stolz auf diese großartige Sportanlage mit eigenem Clubheim als geeignete Stätte für die zahlreichen im Rugby üblichen Feierlichkeiten und dem geselligen Beisammensein gerade auch mit den Kontrahenten nach Spielschluss. Selbst in den Hochburgen des Rugbysports in Hannover und Heidelberg gibt es wenig Vereine, die über solche Kapazitäten verfügen, die der Rugby Park den Kölnern bietet.