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Dienstag, 08 Mai 2018

ASV-Frauen werden NRW-Meister über 3x800m

Vera Hoffmann führte als Schlußläuferin die ASV-Frauen zum Sieg Vera Hoffmann führte als Schlußläuferin die ASV-Frauen zum Sieg Beautiful Sports

Das erste Mai-Wochenende stand bei den Leichtathleten des ASV Köln ganz im Zeichen von Staffeln. Im Net-Cologne-Stadion der Deutschen Sporthochschule Köln wurden die NRW-Meister in den Langstaffeln gesucht. Herausragend war hierbei das Abschneiden der ASV-Frauen über 3x800m. Vera Coutellier, Christina Zwirner und Vera Hoffmann legten die sechs Runden in hervorragenden 6:31,37min zurück. Alle drei Läuferinnen zeigten dabei ein starkes Rennen. Man darf also auf die nächsten Wochen mit den ersten Einzelstarts gespannt sein. Christina Zwirner gab dabei Ihr Debut im weinroten Trikot. Im Januar war sie vom TV Wattenscheid zum ASV Köln gewechselt und freut sich nun auf die kommenden Wochen. Mit der Zeit setze sich das ASV-Trio zunächst einmal auf Platz 1 der Deutschen Bestenliste.  Im direkten Duell wurde dabei auch der TSV Bayer 04 Leverkusen (6:31,82min) in Schach gehalten, die allerdings dieses Mal ohne Konstanze Klosterhalfen an den Start gingen. Klar, dass die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften von 7:15,20min, Ende Juli in Rostock, nur reine Formsache war. Auch das zweite ASV-Trio mit Sarah Schmitz, Hannah Steinbuch und Lisa Besting blieb mit Rang 6 in 6:57,02min noch klar unter dieser Vorgabe. Es gab aber auch noch ein paar weitere Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften für ASV-Athleten zu feiern. Die weiblichen Langsprinterinnen legten die 4x400m in guten 4:03,93min zurück. Dies ist eine Zeit, die jedes Jahr am Ende zu einer Top-20-Platzierung in der Deutschen Bestenliste reicht, allerdings war sie in einem starken Feld am Sonntag bei den NRW-Meisterschaften „nur“ Rang 5 wert. Trotzdem werden die Mädchen die Fahrt zu den großen Deutschen Meisterschaften nach Nürnberg planen können. Die Norm von 4:10,20min stellte kein Problem dar. Und auch die U23-Männer konnten im Net-Cologne-Stadion überzeugen. In der Besetzung David Salama, Max Foshag, Daniel Nogues-Kollert und Niklas Weber legten sie die 4x400m-Strecke in guten 3:22,48min zurück. Damit wurden sie in der Männerklasse vierte und qualifizierten sich ebenso souverän für die Deutschen U23-Meisterschaften Ende Juli in Heilbronn (Qualifikation: 3:31,00min). Dabei war der aktuell stärkste ASV-Langsprinter in der Staffel gar nicht am Start.

Joshua Hartmann auf einem guten Weg zur U20-WM

Joshua Hartmann besuchte am vergangenen Wochenende in Halle einen DLV-Kaderlehrgang und konnte hier mit der U20-Nationalstaffel in 3:09,27min das Ticket für die U20-Weltmeisterschaften in Tampere (FIN) lösen. Hartmann konnte hierbei nicht nur den Bundestrainer nachhaltig beeindrucken, da er auf Position zwei laufend sein Teilstück in beeindruckenden 46,62s zurücklegte. Hier ist ihm sicherlich in den nächsten Wochen auch noch die Einzelnorm (47,15s) für die U20-Weltmeisterschaften zuzutrauen.