• Leichtathletik beim ASV Köln

    Unsere Tradition verpflichtet. weiterlesen
  • Der ASV Köln Sprintcup

    Der ASV Köln sucht die Sprintstars von morgen. weiterlesen
  • 1
  • 2
Montag, 26 Februar 2018

Joshua Hartmann vom ASV Köln wird Deutscher Vizemeister

Joshua Hartmann vom ASV Köln wird Deutscher Vizemeister Joshua Hartmann vom ASV Köln wird Deutscher Vizemeister Axel Kohring - Beautiful Sports

Am vergangenen Wochenende fanden in Halle (Saale) die 50. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften U20 statt. Der ASV Köln war hier auch mit seinen jugendlichen Athleten am Start und darf mit seiner Bilanz zufrieden sein. Neben einer Silbermedaille gingen noch zwei weitere Endkampfplatzierungen auf das Konto des Kölner Traditionsvereins. Zwei Athleten werden darüber hinaus vom Deutschen Leichtathletik-Verband für den U20-Länderkampf gegen Frankreich und Italien am kommenden Wochenende in Nantes (Frankreich) nominiert.

Überragend war dabei das Abschneiden von Joshua Hartmann in Halle. Mit 21,63s über 200m hatte Hartmann bereits am 13. Januar in Luxemburg eine Duftmarke gesetzt und reiste damit auch mit der zweitbesten Zeit zu den Deutschen Meisterschaften an. Danach machte sich der Deutsche U18-Meister über 400m des Jahres 2016 in den letzten Wochen rar und nahm an keinen weiteren Wettkämpfen teil. Trainer Jannik Engel dazu: „Joshua möchte im Sommer den Deutschen Meistertitel über 400m erringen und möglichst auch die Qualifikation zur U20-Weltmeisterschaft in Tampere schaffen. Wir haben dadurch in den letzten Wochen im Training den Fokus auf das Erarbeiten von Grundlagen für den Sommer gelegt. Insofern haben wir vor den Deutschen Meisterschaften nicht so genau gewusst, was Joshua drauf hat.“ Im Vorlauf war Hartmann dann auch noch leicht verunsichert und machte einige technische Fehler. Dennoch konnte er sich in 21,97s mit der viertbesten Zeit locker für das Finale qualifizieren. Dort war er dann aber knapp zwei Stunden später voll da: In 21,70s konnte Hartmann hinter dem Jahresschnellsten Daniel Regenfuß (LG Langen), der in 21,42s den Deutschen U18-Hallenrekord verbesserte, die Silbermedaille erreichen. Lohn für diesen tollen Lauf war die Nominierung des Deutschen Leichtathletik-Verbands für den U20-Länderkampf über 200m und in der 4x200m-Staffel am kommenden Wochenende.

Aber Hartmann muss zu diesem internationalen Kräftemessen nicht alleine fahren. Etwas überraschend qualifizierte sich auch die noch der U18-Altersklasse zugehörige Cynthia Kwofie für diesen Länderkampf. Kwofie war lediglich al vierzehnte der Meldeliste angereist und wollte vor allem Erfahrungen für den Sommer sammeln, wenn es dann auch Deutsche Meisterschaften für die U18 gibt. Außerdem musste Kwofie die komplette vergangene Woche aufgrund des Grippe-Virus pausieren. Trainer Tobias Rüttgers hierzu: „Wir haben am Donnerstag noch überlegt die DM abzusagen und konnten dann erst am Samstagabend auch mit ärztlichem Rat entscheiden, ob Cynthia überhaupt laufen kann.“ Umso überraschender war, dass Kwofie im Vorlauf der Deutschen Meisterschaften mit 24,80s das zweitbeste Rennen Ihrer noch jungen Karriere zeigen konnte. Damit qualifizierte sie sich als viertschnellste souverän für das Finale. Dort konnte sie sich knapp zwei Stunden später noch einmal auf 24,74s steigern und lief als vierte knapp an die Medaillen ran. Somit wird auch Kwofie kommende Woche zum DLV-Aufgebot in Frankreich gehören und hier in der Nationalstaffel über 4x200m laufen.

Ebenfalls in ein DM-Finale zog Beauty Somuah über 60m der weiblichen U20 ein. Nach ihrer famosen Zeit von 7,46s vor zwei Wochen in Erfurt war dies auch erklärtes Ziel. Allerdings machte auch Somuah in den letzten beiden Wochen, wie so vielen ein grippaler Infekt einen Strich durch die Rechnung. Über 7,57s qualifizierte sich Somuah für das Finale der besten Sprinterinnen, konnte hier dann aber in 7,59s über Platz sieben nicht hinauskommen. Auch Somuah gehört noch der Altersklasse U18 an und freut sich nun auf den Sommer hier um den Deutschen Meistertitel über 100m mitlaufen zu kommen. Und auch die U18-Europameisterschaften in Ungarn stehen bei der WM-Halbfinalistin des vergangenen Jahrs hoch auf der Wunschliste.