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Montag, 19 Februar 2018

Vera Hoffmann holt Bronze für den ASV Köln

Vera Hoffmann (Bildmitte) - hier im Vorlauf - holte Bronze über 1500m Vera Hoffmann (Bildmitte) - hier im Vorlauf - holte Bronze über 1500m Axel Kohring - Beautiful Sports

Am vergangenen Wochenende fanden in Dortmund die 65. Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathletik statt. Mit dabei auch drei Athleten des ASV Köln.

Bereits am Samstag ging Vera Hoffmann über 1500m der Frauen im Vorlauf an den Start. In 4:25,87min gelang es Hoffmann taktisch sehr gut gelaufen ihren Vorlauf zu gewinnen.  Die beiden anderen Vorläufe wurden von Hanna Klein (4:23,57min, SG Schorndorf) und Diana Sujew (4:35,70min, LG Eintracht Frankfurt) gewonnen, den beiden Favoritinnen, die bereits beide über ausreichend internationale Erfahrungen bei Welt- und Europameisterschaften verfügen. Hoffmann, die sowohl den Deutschen, wie auch den luxemburgischen Pass besitzt, konnte 2017 erste internationale Erfahrungen für Luxemburg bei den U23-Europameisterschaften sammeln. Obwohl die beiden Favoritinnen über Bestzeiten unter 4:10min verfügen, war im Finale am Sonntag mit einem taktischen Rennen zu rechnen. Nach einem sehr langsamen Anfangstempo ergriff Sujew dann zur Mitte des Rennens die Initiative und konnte sich vom Feld etwas absetzen. Hanna Klein versuchte sie zwar noch zu erreichen, musste sich aber am Ende mit dem zweiten Rang in 4:31,07min hinter Sujew (4:30,54min) zufrieden geben. Dass Vera Hoffmann sehr spurtstark ist und im letzten Jahr mit Rang vier und fünf bei Deutschen Meisterschaften über 800m bereits überzeugen konnte, kam ihr auch dieses Mal zu gute. Mit einem sehr guten Finish auf den letzten 200m erkämpfte sie sich 4:31,41min eine hervorragende Bronzemedaille.

Den Titel zum Ziel hatte Peter Emelieze über 60m der Herren. Nach seinen tollen Ergebnissen der letzten Wochen und der zwischenzeitlichen Deutschen Jahresbestzeit von 6,61s, konnte sich der sympathische Athlet auch ein derartiges Ziel setzen. Leider traten aber bereits am 9. Februar beim Meeting in Erfurt leichte Probleme im Fußbereich auf, die ihn schon da zu einem Verzicht im Kampf mit dem Deutschen Rekordler Julian Reus (LAC Erfurt) zwangen. In der letzten Woche wurde dann einiges an Behandlung versucht, jedoch waren die Probleme noch nicht vollkommen auskuriert. Emelieze: „Im Vorlauf wollte ich mit etwas weniger Kraft starten, um mich für Halbfinale und Finale zu schonen. Dabei geriet ich etwas ins Straucheln und merkte meinen Fuß wieder.“ Austrudelnd stand nach diesem Lauf „nur“ 6,91s in der Ergebnisliste. Für das Halbfinale hatte sich Emelieze damit qualifiziert, jedoch machte ein weiterer Lauf gesundheitlich keinen Sinn. Emelieze hofft nun, dass er schnell wieder zu hundert Prozent fit ist und hat auch die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Deutsche Leichtathletik-Verband ihn dennoch zu den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham (01. - 03. März) vorschlägt. Der Sieg in Dortmund ging an Julian Reus (6,61s) vor Michael Pohl (6,63s, Sprintteam Wetzlar), die damit auch beide die Norm haben. Allerdings kündigte Reus direkt nach dem Lauf seinen Verzicht auf die Hallen-WM an und der Deutsche Leichtathletik-Verband darf zwei Vertreter nach Birmingham schicken.

Im Weitsprungwettbewerb der Frauen trat Alexandra Wester an. Mit 6,35m eröffnete die Springerin des ASV Köln den Wettbewerb. Einige Springerinnen taten sich mit der Weitsprunganlage in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle schwer, so dass die Führung bis in den letzten Durchgang rein bei 6,52m lag und auch am Ende des Wettbewerbs 6,44m für eine Medaille gereicht hätten. Leider konnte sich Wester jedoch auch nicht mehr steigern, so dass in der Endabrechnung nur der fünfte Platz mit 6,35m blieb: "Es lief bisher noch nicht, wie ich es mir gewünscht habe. Aber ich habe trotzdem Geduld und Selbstvertrauen. Das Wichtigste nach einem Wettkampf ist genau zu wissen, woran man noch arbeiten muss - denn nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf."