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Montag, 22 Januar 2018

Drei Titel und insgesamt sieben Medaillen bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften für die Leichtathleten des ASV Köln

Sind bereit für die Deutschen Jugendmeisterschaften im Februar in Halle an der Saale: Beauty Somuah (l.) und Cynthia Kwofie vom ASV Köln Sind bereit für die Deutschen Jugendmeisterschaften im Februar in Halle an der Saale: Beauty Somuah (l.) und Cynthia Kwofie vom ASV Köln Stephan Ehritt

Die Top-Athleten des ASV Köln waren aufgrund des parallel in Dortmund stattfindenden internationalen Meetings am vergangenen Wochenende in Leverkusen gar nicht am Start. Dennoch konnte man im Kölner Traditionsverein eine gute Bilanz nach den Nordrhein-Hallenmeisterschaften ziehen. Drei äußerst überlegende Titel gewann die Athleten in ihren weinroten Trikots und brachten weitere vier Medaillen aus Leverkusen mit über den Rhein. Grund hierfür ist die tolle Entwicklung des Nachwuchses.

Fast schon zu erwarten war der Sieg von Beauty Somuah über 60m der weiblichen Jugend U18. Über 7,57s im Vorlauf, steigerte die Halbfinalistin der letzten U18-Weltmeisterschaften Ihre Bestzeit auf 7,53s im Zwischenlauf auf tolle 7,51s im Finale. Damit siegte sie nicht nur mit großem Vorsprung vor Ihrer Konkurrenz, sondern setzte sich auch überlegen auf Platz 1 der Deutschen U18-Bestenliste. Auch in der letzten Hallensaison ist deutschlandweit kein Mädchen so schnell die 60m in dem Alter gesprintet. Ebenso überlegen war der Sieg von ihrer Trainingspartnerin Cynthia Kwofie über 200m. In 24,90s gewann sie die Konkurrenz mit über einer Sekunde Vorsprung und darf genauso hoffnungsvoll zu den Deutschen Jugendmeisterschaften im Februar nach Halle (Saale) fahren.

Der dritte Nordrheinmeistertitel ging an David Salama über 400m der männlichen U18. In 51,58s über die zwei Hallenrunden hatte er fast zwei Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz und setzte sich mit dieser neuen Hallenbestleistung auch in der Top 10 in Deutschland fest. Ebenfalls zur Top 10 in Deutschland gehört aktuell Linda Buschke über 400m der U20. In 57,95s rannte sie auch eine neue Hallenbestleistung, musste sich allerdings mit der Silbermedaille begnügen. Allerdings unterlag sie mit Jolina Schmitz (LAZ Mönchengladbach) auch einer Medaillengewinnerin Deutscher Meisterschaften, was die Stärke der Konkurrenz unterstreicht.

Ebenfalls Silber ging in der Männerklasse an Louis Kevin Oblombok. Der Athlet, der erst im letzten Sommer vom Fußball in die Trainingsgruppe von Jannik Engel stieß, durfte sich nach 6,97s über den zweiten Platz freuen, verpasste nur leider denkbar knapp die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften (6,95s). Zwei Bronzemedaillen gingen an Nadine Jellinghaus (60m Hürden U20) und Louis Horigome (60m U18). Nadine Jellinghaus konnte über die nun hohen Hürden in der weiblichen Jugend U20 exakt ihre Zeit von 9,11s aus dem vergangenen Jahr über die U18-Hürden bestätigen und verpasste knapp die Silbermedaille (Greta Heine, 9,08s). Louis Horigome, im Sprintcup 2017 entdeckt und erst seit wenigen Wochen in einem regelmäßigen Training, begeisterte mit tollen 7,22s über 60m der U18-Jungs.

Große Teile der Laufgruppe von Henning von Papen bevorzugen in diesem Jahr einen anderen Saisonaufbau und verzichten auf Hallenwettkämpfe. So war Sarah Schmidt die einzige Mittelstrecklerin aus dieser Gruppe. Nach 4:37,33min über 1500m konnte sie jedoch äußerst zufrieden sein. Ein kleiner Wehrmutstropfen waren die 0,33s, die zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften fehlten, aber dazu gibt es ja in zwei Wochen bei den NRW-Meisterschaften noch einmal eine Chance. Nicht ganz an seine Bestzeit ran lief Louis Kemmerling über 800m der männlichen Jugend U18. In 2:13,90min belegte der Athlet von Nachwuchstrainerin Brigitte Kraus Rang 12.

Entsprechend zufrieden war auch das Fazit von Tobias Rüttgers: „Die Titelgewinne von Beauty, Cynthia und David waren alle äußerst überlegen und wir sind auch mit der Gesamtbilanz der Nordrhein-Hallenmeisterschaften sehr zufrieden. Es ist natürlich schade, wenn parallel im selben Bundesland ein internationales Meeting stattfindet, aber umso verständlicher, dass unsere Top-Athleten diese Konkurrenz suchen. Das Peter Emelieze sich hier mit 6,61s zur Nummer eins in Deutschland katapultiert hat und sich für die Hallen-WM qualifiziert hat, zeigt, dass diese Entscheidung richtig war. Aber es ist schön, dass wir mittlerweile auch wieder über einen derart starken Nachwuchs verfügen, dass wir dann dennoch auf den Nordrhein-Meisterschaften glänzen können.“

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