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Montag, 10 Juli 2017

Silbermedaille für Alexandra Wester vom ASV Köln

Top-Weitspringerin Alexandra Wester vom ASV Köln holte die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt Top-Weitspringerin Alexandra Wester vom ASV Köln holte die Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt

Am vergangenen Wochenende fanden in Erfurt die 117. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften statt, zugleich die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Weltmeisterschaften Anfang August in London (Grossbritanien). Mit dabei auch einige Spitzenathleten des ASV Köln.

Besonders große Hoffnungen auf einen Start in London konnte sich bereits vor den Deutschen Meisterschaften Alexandra Wester machen. Mit 6,79m übertraf Wester bereits am 21. Mai im niedersächsischen  Garbsen die WM-Norm von 6,75m. Nach Erfurt reiste sie als zweite der Meldeliste hinter Claudia Salman-Rath (LG Eintracht Frankfurt, 6,86m). Bereits im ersten Versuch setzte sich Wester dann in Erfurt mit 6,71m an die Spitze des Feldes. Salman-Rath erzielte zu Beginn 6,62m,  konnte sich im vierten Versuch dann auf 6,70m steigern und zog im fünften Versuch mit 6,72m an der ASV-Athletin vorbei. Wester kämpfte dagegen mit einigen ungültigen Versuchen und konnte leider mit einem knapp übergetretenen sechsten Versuch nicht mehr kontern. Wester: „Vom Gefühl her waren die Sprünge geil, leider waren viele übertreten. Aber ich komme dem Brett immer näher. Ich ärgere mich extrem, dass ich nicht gewonnen habe. Jeder will Meister werden. Aber das zeigt halt, dass auch ein Zentimeter entscheiden kann. Bis zur WM gehen wir nochmal in den Aufbau und trainieren, vielleicht noch ein kleiner Testwettkampf.“

Der andere Top-Weitspringer des ASV Köln, Alyn Camara haderte indes mit den Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Mit 7,54m blieb Camara deutlich unter seinen Möglichkeiten und musste sich mit Rang 6 zufrieden geben. Peter Emelieze hatte Ende Mai einen guten Saisoneinstieg und präsentierte sich am letzten Mai-Wochenende in Weinheim in guter Form. Leider verletzte er sich hier im Finale derart, so dass er bis zu den Deutschen Meisterschaften seine Topform nicht wiederfand. Mit 10,66s bei starkem Gegenwind qualifizierte sich der ASV-Sprinter für die Halbfinalläufe und verpasste hier in 10,50s nur um wenige 1/1000s das Finale.

Freude gab es im Lager der Mittelstreckenläufer. Vera Hoffmann qualifizierte sich am Samstag in 2:09,43min äußerst souverän für den Endlauf und konnte sich hier dann am Sonntag noch einmal weiter auf 2:08,26min steigern. In der Endabrechnung war dies in einem taktisch geprägten Rennen hinter der einsam vorne weg laufenden Christina Hering (LG Stadtwerke München, 2:04,05min) ein starker vierter Platz. Und auch ihre Trainingspartnerin Vera Coutellier war mit ihrem Auftritt über 1500 in Erfurt sichtlich zufrieden. In 4:26,98min lief sie sehr nah an ihre Bestzeit ran. Leider verpasste sie mit dieser Zeit um ca. 2sek den Endlauf der besten Mittelstrecklerinnen Deutschlands.