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Dienstag, 28 Februar 2017

Drei Endkampfplatzierungen für Leichtathleten des ASV Köln bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen

Beauty Somuah vom ASV Köln freut sich über Platz 6 bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen. Als noch 15-jährige lief sie gegen bis zu 3 Jahre ältere Mädchen und war dabei mit 7,55s beste U18-Athletin Beauty Somuah vom ASV Köln freut sich über Platz 6 bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen. Als noch 15-jährige lief sie gegen bis zu 3 Jahre ältere Mädchen und war dabei mit 7,55s beste U18-Athletin

Mit den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast stand am Karnevalswochenende für die jugendlichen Leichtathleten der nationale Höhepunkt der Hallensaison 2016/2017 an. Mit dabei vom ASV Köln auch zwei Sprinter, eine Mittelstrecklerin und die 3x800m-Staffel der Frauen, deren nationale Titel auch im Rahmen dieser Meisterschaft vergeben werden.

Mit dem Ziel möglichst eine Medaille über 200m zur erringen war der letztjährige Deutsche U18-Meister über 400m, Joshua Hartmann, nach Sindelfingen gereist. Allerdings präsentierte sich der junge Athlet nach ein paar prüfungsbedingten Trainingsausfällen nicht in absoluter Topform. Mit 21,73s angereist musste sich der Langsprinter im Vorlauf mit 22,15s zufriedengeben. Damit erreichte er im ersten der beiden Zeitendläufe Bahn 3 und konnte sich im folgenden Finale auf 22,01s steigern. In der Endabrechnung verpasste er jedoch um 0,1s eine Medaille und auch der Deutsche Meistertitel wäre in Normalform in 21,70s nicht unmöglich gewesen. Der kurzen Enttäuschung folgte dann aber doch Freude, als die Bundestrainerin ihn dennoch zum U20-Länderkampf gegen Frankreich und Italien in der kommenden Woche in Halle (Saale) nominierte. Der erste Start in einem Nationaltrikot ist sicher für jeden jungen Athleten etwas ganz Besonderes.

Über 60m für den ASV Köln am Start war die erst 15-jährige Beauty Somuah. Für sie ging es nach ihrem NRW-Titel in der U18 vor drei Wochen vor allem darum erste Erfahrungen gegen bis zu drei Jahre ältere Konkurrenz auf diesem Niveau zu sammeln. Und die immer gut gelaunte Athletin schlug sich prächtig: nach einem lockeren Vorlaufsieg in 7,63s musste sie im Zwischenlauf alles zeigen um sich den Traum vom Finale zu erfüllen. Neben Keshia Kwadwo, der U18-Europameisterin des Jahres 2016 laufend verkrampfte sie etwas, kämpfte sich aber doch mit 7,59s, der siebtschnellsten Zeit, ins Finale vor. Dort konnte sie dann befreit auflaufend und steigerte sich weiter auf 7,55s. Ihr Trainer Tobias Rüttgers dazu: „Beauty hat für eine erst 15-jährige wirklich eine tolle Leistung abgeliefert. Unter dem Strich war sie das schnellste U18-Mädchen im Finale und wird sich jetzt bestimmt hoch motiviert auf die Deutschen U18-Meisterschaften im Sommer in Ulm vorbereiten. Wir werden noch viel Spaß mit ihr haben.“

Über 1500m trat ASV-Neuzugang Sarah Schmitz an. Mit 4:56,79min und Rang sieben in ihrem Vorlauf lieferte die Athletin von Dirk Henning die beste Leistung dieser Hallensaison ab, war aber dennoch nicht ganz zufrieden. Für einen Finaleinzug wäre eine Zeit von ungefähr 4:50min nötig gewesen, was bei einem rhythmischen Rennen nicht vollkommen unmöglich gewesen wäre. Aber auch sie kann jetzt auf den Sommer hoffen. Die 3x800m-Staffel der Frauen des ASV Köln war in Bestbesetzung nach Sindelfingen gereist. Kim Uhlendorf machte den Start und übergab an Inken Terjung, ehe zum Abschluss mit Vera Hoffmann die DM-Fünfte über 800m der vergangenen Woche noch einmal versuchte um den Kampf in die Medaillen einzugreifen. In 6:43,25min liefen die drei Damen eine ordentliche Zeit konnten aber keine Medaille erringen und mussten sich mit Rang vier begnügen. Wie stark die Konkurrenz war, zeigte aber, dass der TSV Bayer 04 Leverkusen vorne mit 6:16,25min einen neuen Deutschen Hallenrekord aufstellte.

Insgesamt war man auf Seite der ASV-Trainer mit dem Wochenende zufrieden. Mit drei Endkampfplatzierungen konnte man im Vergleich zu den letzten Jahren den Aufwärtstrend der Leichtathletik beim ASV Köln weiter unterstreichen.